Auch Cholera war Thema einer Session der Konferenz letzte Woche (Emergency Environmental Health Forum) sowie während des Global WASH Cluster Treffens. Denn Cholera-Bekämpfung ist nicht nur eine Frage der medizinischen Behandlung, sondern vor allem der Eindämmung der Ausbreitung. Hier sind ist WASH gefragt: sauberes Trinkwasser, sichere Sanitärversorgung (und Entsorgung der Abfälle, versteht sich…) und bessere Hygiene.

Und so engagiert sich World Relief Deutschland z.B. im Jemen, wo wir zum einen Kliniken und Gesundheitsstationen mit Medizinprodukte zur Cholerabehandlung versorgt haben und zum anderen WASH Aktivitäten durchführen, damit die Epidemie gestoppt werden kann. Denn noch immer sind etwa 140 der 333 Distrikte des Jemens betroffen (zu Höchstzeiten waren 305 betroffen!). Hinzu kam in diesem Jahr ein Diphtherie-Ausbruch, wo es bereits an die 1.400 Erkrankungen gab (Verdachtsfälle laut WHO berichten).