Heute startet das „Annual Global WASH Cluster Meeting 2018 bei uns in Berlin. Die Veranstaltung wird mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes vom deutschen WASH-Netzwerk ausgerichtet, in dem wir eine von 21 Mitgliedsorganisationen sind, die sich intensiv mit dem Dreiklang Wasser – Sanitärversorgung – Hygiene (=“WASH“) beschäftigen. Die Eröffnungsrede hat der Beauftragte für Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Dr. Thomas Zahneisen, gehalten und dabei insbesondere auf die großen Krisen hingewiesen, die auch uns bei World Relief Deutschland beschäftigen: Syrien und Jemen. Heute Nachmittag werden die TeilnehmerInnen die Frage diskutieren, wie der WASH Sektor die Lokale Akteure in der Nothilfe besser einbinden kann.

Der zweite und abschließende Tag des Global WASH Cluster Treffens ist vorbei. Ein wichtiges Thema war Qualitätssicherung und Verantwortung gegenüber unseren Zielgruppen.
Am Abend wurde ein Gemeinschaftswerk unseres deutschen WASH Netzwerks, des Global WASH Clusters sowie eawag und SuSanA (sustainable sanitation alliance) vorgestellt: Ein neues Standardwerk für Techniken der Sanitärversorgung in der Humanitären Hilfe: „Compendium of Sanitation Technologies in Emergencies“ (mit Förderung des Auswärtigen Amtes und der Schweizer DEZA).

 

EU Cord bei World Relief Deutschland zu Gast

Derzeit haben wir in Berlin Gäste aus unserem EU-cord Netzwerk zu Besuch. Mit den aus acht europäischen Ländern angereisten Projekt-Koordinatoren überlegen wir, wie wir zusammen noch besser Menschen beistehen können, die unter Armut, Not und Ungerechtigkeit leiden. Gemeinsam sind wir stärker, denn „Eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell“ (EU-Cord steht gleichzeitig für das starke Band zwischen den 24 Mitgliedsorganisationen und als Abkürzung für „European Christian Organisations for Relief and Development“).

Aus sechs Programmländern haben wir über 20 internationale Mitarbeiter eingeladen, um die Vision von World Relief Deutschland in konkrete, gemeinsame Pläne und Vorhaben zu übersetzen. Es waren spannende fünf Tage, in denen wir viel voneinander gelernt haben. Am Ende dieses Treffens können wir besser formulieren, welchen einzigartigen Beitrag wir durch unsere Entwicklungs- und Nothilfeprojekte leisten.

Ein großes Dankeschön an alle Schüler des Französischen Gymnasiums in Berlin, die mit ihrem Foto den Leitspruch von World Relief Deutschland #versöhnungleben ein Gesicht gegeben haben! Eine kleine Auswahl der besten Fotos zeigen wir euch hier! Die Vielfalt an Sprachen und Kulturen, die wir im französischen Gymnasium erlebt haben, waren für uns auch ein Stück gelebte Versöhnung.

World Relief Deutschland auf dem Tag der Solidarität im Französischen Gymnasium Berlin. Bei den Schülern ist das Kreuzworträtsel zum Jemen und das Origami-Kamel super angekommen. Wir waren begeistert vom Interesse und der Offenheit für unsere Arbeit und kommen gerne wieder.

Unsere Mitarbeiter Andrew und Myron haben die Deutsche Einheit nach Brüssel getragen und waren dort vom 3.-5. Oktober bei der Mitgliederversammlung von EU-cord. EU-cord ist ein Netzwerk von europäischen, christlichen Nothilfe- und Entwicklungsorganisationen, in dem World Relief Deutschland e.V. kürzlich als neues Mitglied aufgenommen worden ist.

Die Weltnachbarschaft, das ist unser Motto und unsere Überzeugung. Gesichter und Sprichwörter von Besuchern auf unserem Stand auf dem Kirchentag stellen wir Gesichtern und Sprichwörtern aus unseren Projektländern gegenüber. Sprichwörter geben uns Einblicke in die Sprache, das Denken und die Kultur. Wir sehen Ähnlichkeiten, wir lernen etwas Neues, wir verstehen uns etwas besser und rücken etwas näher.

So, jetzt hat in ganz Kanada der 1. Juli begonnen und damit der große Tag: 150 Jahre Kanada. Wir freuen uns mit unseren Kanadischen Mitarbeitern!

Danke für den Abend der Begegnung. Dieser war geprägt mit interessanten Gesprächen, tollen Begegnungen, Kaffeegenuss und unseren Aktionen Mokka für Mokka und Redensart Lebensart.

Drei Weltnachbarn haben sich als Team bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de) angemeldet. An mehr als der Hälfte der Arbeitstage sind wir gemeinsam seit Anfang Mai schon 60 Kilometer pro Tag in Berlin gefahren. Aktuell sind wir bei 1166 km. Wir suchen aber eine ganz besondere Herausforderung. Zwischen Anfang Mai und Ende August wollen wir mindestens 2470 km sammeln, um bis zum nächsten Projektpartner von World Relief Deutschland radeln zu können. Uns zeigt es, dass die Welt doch kleiner und näher ist, als es manchmal scheint. Wohin wir uns wohl im nächsten Jahr auf den Weg machen, wenn wir noch fleißiger radeln? Vielleicht sogar bis nach Amman, Jordanien (3930 km)?