Choleraepidemie im Jemen

Die Hilfe kommt an

04.09.2017

17,5 Tonnen Hilfsgüter wurden in einer gemeinsamen Aktion von Humedica und World Relief Deutschland Ende Juli 2017 in den Jemen geflogen. Dank vieler Weltnachbarschaftlicher Spenden konnten unsere Mitarbeiter die Hilfsgüter an Krankenhäuser und Gesundheitszentren im Land verteilen.

Am 28. August wurde ein Teil der Lieferung in das Krankenhaus "22. Mai" in der Hauptstadt Sana‘a gebracht. Als eine der wichtigsten Anlaufstellen in der aktuellen Choleraepidemie in der Hauptstadtregion, stellen sich in diesem Krankenhaus nach Angaben der Ärzte täglich etwa zwanzig bis dreißig neue Cholerapatienten vor. Die nun im Krankenhauslager zur Verfügung stehenden medizinischen Hilfsgüter, wie Rehydrierlösungen, kommen unmittelbar den Patienten des Krankenhauses zugute.

Die Ärzte des Krankenhauses sind sehr dankbar, dass sie nun mit Hilfe der Medizin die Epidemie effektiver bekämpfen können.

Hilfe für den Jemen

 

Hunger am Tor der Tränen

Die Meerenge zwischen Rotem Meer und Golf von Aden bekam ursprünglich ihren Namen durch den Sklavenhandel. Heute gibt es in der Region andere Gründe für Traurigkeit. Im Jemen führten Krieg und Blockade zu Hunger, am Horn von Afrika die Dürre. Als Welt-Nachbarn sind wir auf beiden Seiten seit vielen Jahren aktiv und lassen auch jetzt die Menschen dort nicht allein. Mit Ihrer Spende haben auch Sie die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen.

"Dürren sind Naturereignisse - Hunger ist von Menschen geschaffen"
(Mohamed Abdirahman, Welt-Nachbar Programm-Manager Somaliland)

Flüchtlinge Willkommen!

Täglich kommen in Deutschland hunderte Menschen an, die alles riskiert haben, um in Europa nicht mehr um ihr Leben fürchten zu müssen. Täglich erinnern uns Nachrichten aus Syrien und anderswo an die Ursachen, die diese Menschen aus ihrer Heimat vertrieben haben. Als World Relief – die Weltnachbarn helfen wir Flüchtlingen dort, wo sie uns begegnen– sei es in Syrien, dem Irak, Jordanien oder bei uns in Deutschland. Machen auch Sie mit, werden Sie Weltnachbar. Jede Spende hilft.

 

Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.