Das helfende Gespräch

Während Geflüchtete hier zwar mit dem Nötigsten versorgt werden, bleiben sie mit ihren Erlebnissen, Ängsten und seelischen Wunden oft allein. Ehrenamtliche Helfer können (und dürfen) keinen Psychotherapeuten ersetzen, aber sie können durch ihre Freundschaft, Verbindlichkeit und Ermutigung maßgeblich zur emotionalen Stabilität der Menschen beitragen.

Auf der anderen Seite gehen viele Ehrenamtliche zwar mit hohem Engagement, Herz und gesundem Menschenverstand an ihre Aufgaben heran, aber ihnen fehlt das Wissen über die Auswirkungen von extremem Stress, Trauer und Trauma auf das Denken und Fühlen von Menschen. So sorgen unverständliche Reaktionen zusätzlich zu den kulturbedingt anderen Verhaltensweisen schnell für Irritationen und Frust.

In Zusammenarbeit mit Psychologen und Trauma-Therapeuten haben wir einen Workshop für Menschen in der Arbeit mit Geflüchteten entwickelt, die keine Ausbildung als Psychologe*, Sozialarbeiter* oder Seelsorger* haben. Er vermittelt

  • grundlegendes Wissen über die Auswirkungen von Stress, Trauer und Trauma
  • Kommunikationswerkzeuge für das helfende Gespräch
  • Möglichkeiten und Grenzen für das helfende Gespräch
  • Strategien zur Selbstfürsorge für Ehrenamtliche

* Psychologen, Sozialarbeiter und Seelsorger sind herzlich eingeladen, dieses Training in ihre Gruppen und Gemeinden zu bringen.

Das Training ist als intensives Tagesseminar angelegt (9-18 Uhr), kann auf Wunsch aber auch auf 1,5 oder 2 Tage verlängert werden, um zusätzlich Zeit für Übungen und Selbsterfahrung zu haben.

Im Großraum Berlin können wir das Training auch in drei Modulen á 3 Stunden anbieten.

Infos zu Preisen und Konditionen finden sie hier.