Erste Hilfe für den jemen

World Relief Deutschland arbeitet seit 1998 im Jemen und steht den Menschen dort auch heute als Weltnachbar zur Seite. Gemeinsam mit lokalen Partnern, die die Lage in den jeweiligen Dörfern genau kennen, unterstützen wir die Jemeniten in ihren Anstrengungen, humanitäre Not zu überwinden und nachhaltige Besserung zu erreichen. Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene sowie Bildung und Inklusion von Menschen, insbesondere Kindern mit Behinderungen.

Im letzten Jahr hat World Relief Deutschland ein Netzwerk von über 2000 Ersthelfern aufgebaut, die jeweils in der Region um ihr Dorf herum agieren. Sie sind in erster Hilfe ausgebildet und darüber hinaus geschult, die humanitäre Lage in ihrer Region zu erfassen und darüber zu berichten. Hierfür haben wir ein System kreiert, mit dem wir per sms Umfragen durchführen können.

Unser Ersthelfer-Projekt ist ein wichtiger Schritt, um den Bedarf an konkreter Nothilfe zu ermitteln und mit passenden Aktivitäten zu reagieren. Denn selbst wenn sich unsere Hoffnung erfüllt und die Kämpfe bald ein Ende nehmen, ist zu erwarten, dass die humanitäre Lage sich nur langsam verbessern wird. Als World Relief Deutschland sehen wir die große Not der Jemeniten. Aber wir sehen auch das große Potential dieses wundervollen Landes. So werden wir den Jemeniten weiterhin beistehen und sie unterstützen, ihr “Arabia Felixior” zu bauen, das glücklichere Arabien. Seien Sie dabei, als Weltnachbar. Ihre Spende ist ein wichtiger Beitrag.

Choleraepidemie im Jemen  

Die Hilfe kommt an

04.09.2017

17,5 Tonnen Hilfsgüter wurden in einer gemeinsamen Aktion von Humedica und World Relief Deutschland Ende Juli 2017 in den Jemen geflogen. Dank vieler Weltnachbarschaftlicher Spenden konnten unsere Mitarbeiter die Hilfsgüter an Krankenhäuser und Gesundheitszentren im Land verteilen. Am 28. August wurde ein Teil der Lieferung in das Krankenhaus "22. Mai" in der Hauptstadt Sana‘a gebracht. Als eine der wichtigsten Anlaufstellen in der aktuellen Choleraepidemie in der Hauptstadtregion, stellen sich in diesem Krankenhaus nach Angaben der Ärzte täglich etwa zwanzig bis dreißig neue Cholerapatienten vor. Die nun im Krankenhauslager zur Verfügung stehenden medizinischen Hilfsgüter, wie Rehydrierlösungen, kommen unmittelbar den Patienten des Krankenhauses zugute. Die Ärzte des Krankenhauses sind sehr dankbar, dass sie nun mit Hilfe der Medizin die Epidemie effektiver bekämpfen können.

Mit Ihrer Spende können Sie den Menschen im Jemen helfen!

Hilfe für den Jemen

 

17,5 Tonnen Medikamente und Hilfsgüter Für den Jemen

Die Cholera-Epidemie bekämpfen

25.07.2017

Gestern startete ein Transport von circa 17,5 Tonnen Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern in den Jemen. Seit April greift in dem Bürgerkriegsland eine Choleraepidemie um sich, der schon über 1000 Menschen zum Opfer gefallen sind. Aufgrund der instabilen Lage, gibt es für einen Großteil der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Wasser und zu Medikamenten, um die Krankheit zu bekämpfen.

Nachdem World Relief in den letzten Wochen und Monaten mit der Unterstützung vieler privater Spender schon sauberes Wasser und Medikamente ins Land geschaffen konnte, wird nun zusammen mit der Hilfsorganisation humedica der bisher größte Hilfseinsatz realisiert. Die Güter werden über Dschibuti mit einem Hilfsflieger ins Land geflogen. Im Jemen werden sie von unseren Mitarbeitern vor Ort zunächst in Lagerhäuser gebracht und von dort aus an Krankenhäuser und Krankenstationen verteilt.

 

 

CHOLERA IM JEMEN

DER NOT IM JEMEN BEGEGNEN

26.6.2017

Im Jemen benötigen mehr Menschen humanitäre Hilfe als in irgendeinem anderen Krisenherd unserer Zeit. Derzeit breitet sich eine Cholera-Epidemie aus. Neben medizinischer Versorgung der Erkrankten ist auch Vorsorge nötig, damit die Epidemie gestoppt werden kann. In beiden Bereichen engagieren wir uns als Welt-Nachbarn. Wir konnten in den letzten Wochen bereits zwei Lieferungen von Medikamenten per Luftfracht ins Land bringen. Eine weitere Lieferung von Nährstoff-Lösungen für dehydrierte Cholera-Opfer ist auf dem Weg. Daneben haben wir zwei Wasserprojekte gestartet, in Hajjah und Ibb. Unser Mitarbeiter vor Ort hat im Gespräch mit den Menschen in der Stadt Hajjah gehört, wie glücklich und dankbar die Menschen sind. Sie wissen, wie wichtig sauberes Wasser für sie und ihre Kinder ist. Unser Kollege hat seinen Bericht an uns wie folgt beendet: „Es ist ein großartiges, wunderbares Gefühl wenn Du anderen helfen und ihnen in ihrer Not beistehen kannst.“ Mit unserer Arbeit im Jemen tragen wir dazu bei, Not zu lindern – aber vor allem setzen wir auch ein Zeichen für die Menschen im Land, dass sie nicht vergessen sind!